Ratschläge
Wurzelpflanzen

Die Wurzelpflanzen sind die wertvolle Quelle der erforderlichen Vitaminen und Mineralien, haben Heileigenschaften und tragen zur Stärkung des Immunsystems bei. Die zu Wurzelpflanzen gehörenden Gemüsearten: Möhre, Petersilie, rote Rübe und Sellerie sind ein wichtiges Element der gesunden Diät, deswegen sollen sie auf unseren Tischen so oft wie möglich zu Gast sein. Der Anbau der Wurzelpflanzen ist relativ einfach und sie selbst sind nicht besonders anspruchsvoll, wenn es um den Boden geht.

 

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Möhre

Das tiefe und starke Wurzelsystem (Pfahlsystem) der Möhre verursacht, dass diese Pflanze nicht sehr anspruchsvoll ist, wenn es um die Wasseraufnahme geht. Sie mag den lehmig-sandigen Boden oder Torfboden. In den schweren und fließenden Böden entstehen bei ihr schwere Wurzeldeformationen. Die Möhre mag auch keinen frisch gekalkten Boden, deswegen die eventuelle Reaktionsregulierung soll mindestens ein Jahr vor ihrem Anbau stattfinden. Es wird empfohlen sie erst im zweiten oder dritten Jahr nach dem Kuhdünger anzubauen, was der Gabelung der Wurzeln und dem Befallen von Möhrenfliegen vorbeugt.

Die Möhre ist empfindlich gegen Bor-, Kupfer- und Zinkmangel. Den Mangel dieser Mikrostoffe kann man verhindern, indem man Mehrstoffdünger wie z.B. Fructus Ogrodnik Fructus Gärtner, Fructus Plantator Fructus Pflanzer, Plantena z borem Plantena mit Bor und Plantena Max anwendet. Man soll sie innerhalb von 3–4 Wochen vor der Aussaat anwenden, aber man muss sie gründlich mit dem Boden mischen. Die Düngung mit dem Stickstoff der frühen Möhrenarten soll 0,8–1,2 kg N/100 m2 betragen, man kann solche Dosis in der Form vom Ammoniaksalpeter einmalig 10 Tage vor der Saat anwenden. Für spätere Möhrenarten soll man die Dosis 1,2–2,0 kg N/100 m2 in zwei Teilen einteilen: vor der Saat und in der Phase des intensiven Krautwachstums (jedoch nicht später als bis zum 15. Juli). Bei der Anwendung der Stickstoffdosen soll man die Menge dieses Stoffs berücksichtigen, die schon zusammen mit Mehrstoffdüngern eingeführt wurde.

Petersilienwurzel

Die Petersilie ist eine Pflanze mit durchschnittlichen Bodenanforderungen, empfindlich gegen Wassermangel in den Perioden von Keimen, Aufgang und der Bildung der Speicherwurzel. Sie mag den streureichen Boden mit der hohen Wasserkapazität. Sie mag keine schwere und fließende Böden. Die restlichen Anforderungen in der Kombination Klima-Boden und Düngeranforderungen sind in diesem Fall ähnlich wie bei der Möhre.

Sellerie

Die Sellerie ist ein Gemüse mit den hohen Wasseranforderungen und der Wassermangel verursacht die Bildung vieler Nebenwurzeln. Der höchste Wasserbedarf entsteht in der Periode, in der die Wurzel dicker und reifer wird. In diesem Zusammenhang bedarf die Sellerie Strukturböden die die Möglichkeit haben das Wasser zu halten und die streu- und nährstoffreich sind. Die Düngung mit dem Kuhdünger soll man ein Jahr vor dem Anbau anwenden. Die Sellerie ist auch eine Pflanze mit hohen Düngeranforderungen. Der optimale Gehalt (in mg/dm3) der assimilierbaren Formen der Mineralstoffe im Boden beträgt: 100–130 N, 60–80 P, 200–250 K, 60–80 Mg, 1000–1500 Ca.

Mehrstoffdünger, wie z.B. Fructus Ogrodnik Fructus Gärtner, Fructus Plantator Fructus Pflanzer und Plantena,soll man auf solche Art und Weise anwenden wie bei der Möhre. Die Sellerie ist empfindlich gegen Bormangel. Der Mangel dieses Stoffes verursacht das Brechen im Ansatz der älteren Blätter, bremst das Wachstums der Pflanze und auf der Speicherwurzel erscheinen braune Flecken. Stickstoffdosen (unter der Berücksichtigung der Einführung von N mit Mehrstoffdünger) für früheren Arten betragen ungefähr 1 kg N/100 m2 (Anbau im Kuhdünger) und 1,5 kg N/100 m2 (ohne Kühdünger, ⅔ Dosis 7–10 Tage vor der Saat der Setzlinge, den Rest ungefähr 4 Wochen später. Die späteren Arten bedürfen der Dosis 1,5–2,0 kg N/100 m2 (ein Teil vor der Saat, der zweite im Juli). 

Rote Bete

Rote Bete, ähnlich wie Sellerie, ist eine Pflanze mit hohen Wasseranforderungen. Der hohe Wasserbedarf findet in der Phase der 2-3 Blätter statt und wenn die Speicherwurzel stark wächst. Die Pflanze mag keine fließende, sumpfige und saure Böden. Zum Anbau der roten Bete sind definitiv sandig-lehmige Böden, Strukturböden und streureiche Böden. die Bodenreaktion soll richtig reguliert werden (pH über 6,0) – die Pflanze reagiert schlecht auf frische Kalkdüngung . Die rote Bete bedarf keiner organischen Düngung. Sie kann im zweiten oder dritte Jahr nach dem Kuhdünger angebaut werden.

Die Mehrstoffdünger wie z.B. Fructus Ogrodnik Fructus Gärtner, Fructus Plantator Fructus Pflanzer, Plantena z borem Plantena mit Bor und Plantena Max, soll man im frühen Frühling anwenden und sie gründlich mit dem Boden mischen. Die Düngung mit dem Stickstoff der frühen Arten der roten Bete (unter der Berücksichtigung dieses Stoffs mit den Mehrstoffdüngern) soll man einmalig vor der Saat in der Dosis 0,5–0,8 kg N/100 m2 anwenden. Die späten Arten in der Dosis 0,8–1,2 kg N/100 m2 soll man in zwei Zeiträumen anwenden: ⅔ Dosis vor der Saat und ⅓ in der Phase der 3–5 Blätter.


Zur Düngung der Wurzelpflanzen empfehlen wir: