Anbau vom Gemüse
Zwiebelgemüse

Zum Zwiebelgemüse gehören solche Pflanzen wie: Zwiebel, Porree und Knoblauch, die uns einen natürlichen Schutz vor Viren und Bakterien gewährleisten, stärken den Organismus und das Immunsystem. Außer der reichen Heileigenschaften haben sie auch den einzigartigen Geschmack und sind Zutaten vieler bekannten Speisen. Zwiebelgemüse hat keine große Klimaanforderungen, aber relativ hohe Bodenanforderungen.

 

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Zwiebel

Die Zwiebel ist eine Pflanze mit dem schwachen Wurzelsystem. Ihre Adventivwurzeln in der Anzahl ungefähr 20-25 Stück haben die Länge bis 20 cm, deswegen hat diese Pflanze hohe Bodenanforderungen (vor allem wenn sie aus der direkten Saat angebaut wird). Die Pflanze mag keine fließende, kalte und saure Böden. Sie liefert hohe Erträge in Torfböden mit dem pH-Wert 5,5–6,5. Im Falle der zu sauren Reaktion soll man den Boden mindestens ein Jahr vor dem Anbau kalken (die Zwiebel mag keine direkte Kalkdüngung). Es wird empfohlen die Zwiebel im Kuhdünger anzubauen, der im Herbst angewandt wird. Die Zwiebel hat hohe Nähranforderungen. Sie ist empfindlich gegen zu hohen Salzgehalt und den Überschuss an Chloriden. Das schwache Wurzelsystem verursacht Schwierigkeiten mit der Aufnahme der Nährstoffe aus dem Boden. Der Gehalt der Mikrostoffe im Boden (mg/dm3) soll betragen: 120-160 N, 60–80 P, 175–250 K, 60–80 Mg, 1000–1500 Ca. Phosphor entscheidet über die Geschwindigkeit des Wachstums der Pflanze und der Mangel an Phosphor verursacht, dass sie später reif wird. Der Mangel an Kalium verursacht, dass die Zwiebel schlechter aufzubewahren ist. Zu späte Düngung mit dem Stickstoff oder zu viel Düngung mit dem Stickstoff hat auch zur Folge schlechte Aufbewahrungsmöglichkeiten. Im Anbau der Zwiebel ist es wichtig die richtige Menge an Schwefel zu liefern (er hat u.a. den Einfluss auf ihren Geschmack), Kupfer (es verhindert der Bildung der dünnen und abfallenden Hülse) und Mangan (Mangel an Mangan verursacht, dass der Schnittlauch sich dreht) und Zink (Verkümmerung der Pflanzen). Alle diesen Elemente sind im Mehrstoffdünger enthalten Fructus Ogrodnik Fructus Gärtner und Fructus Plantator Fructus Pflanzer, die von der Firma Fosfan hergestellt sind.

Porree

Die Pflanze mit dem starken Wurzelsystem und hohen Wasseranforderungen. Wenn er aus der direkten Saat angebaut wird, bedarf er sich nicht schließender, streureicher Böden und Strukturböden mit der hohen Wasserkapazität. Der optimale Gehalt der Mikrostoffe im Boden (mg/dm3) soll betragen: 70-120 N, 60-80 P, 175–225 K, 44-65 Mg, 1000–1500 Ca. Mehrstoffdünger z.B. Fructus Ogrodnik Fructus Gärtner, soll man vor der Saat oder Anpflanzung (aus Setzlingen) der Pflanzen anwenden, indem man sie gleichmäßig mit dem Boden in der Tiefe von ungefähr 15 cm mischt.

Knoblauch

Er hat ein schwach entwickeltes Wurzelsystem, deswegen hat er hohe Anforderungen bzgl. des Bodens, der Menge der Streu im Boden, der Nährstoffe und vor allem des Wassers. Besonders viel Wasser braucht er im Mai und Juni. Er mag keine fließende, lehmige oder zu leichte und sandige Böden. In leichteren Böden erhält man große Ernte nach der Anwendung vom Kuhdünger. Mineraldünger soll man so anwenden, dass der Gehalt (mg/dm3) der Stoffe im Boden beträgt: 80-100 N, 50-70 P, 150-200 K, 55-75 Mg, 1000–1500 Ca. Mehrstoffdünger z.B. Fructus Ogrodnik Fructus Gärtner, im Knoblauchanbau soll man im Frühling vor der Anpflanzung in der Menge 10–15 kg/100 m2 (je nachdem wie viel Nährstoffe der Boden enthält) anwenden.


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